Kostrena

Strände Kostrena

Unsere Halbinsel von Kostrena ist ungefähr 10 Km lang und fällt sanft in Richtung Meeresküste. In der ganzen Länge finden sich wundervolle Strände vor, die im Sommer von Tausenden von Badegästen besucht werden. Die bekanntesten und die am meist besuchtesten sind die Strände in der Bucht von Zurkovo, dann Smokvino, Svezanj, Spuzvina, Podrazica, Nova voda und Perilo.

Süßwasserquellen

Das Meer um Kostrena ist sehr sauber, aber auch um ein oder zwei Grad kühler, so daß die durchschnittliche Wassertemperatur in den Sommermonaten bei 22 Grad Celsius liegt. All das kann man sicherlich den zahlreichen Süßwasserquellen verdanken, die größten sind Perilo in der Bucht Zurkovo, Stara voda, Perilo unterhalb der Siedlung Paveki und Perilo in der Bucht Podurinj. Gerade eben diese 4 Quellen dienten bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts für das Waschen von Wäsche, so daß Frauen aus den naheliegenden Dörfern mit vollen Wäschekörben hierher kamen und die Wäsche mit Rede und Gesang wuschen

Kostrena ist ein alter und bekannter Küstenort, welcher zum ersten Mal am Anfang des 15. Jahrhundert erwähnt wird. Die erste Gemeindeautonomie errang Kostrena im Jahre 1874 aber nur für eine sehr kurze Zeit von 2 Jahren. Der Ort ist in zwei Teile eingeteilt, Hl. Lucia und Hl. Barbara, nach den Namen der beiden Kirchen auf dem Gemeindegebiet.

Kostrena liegt in der unmittelbaren Nachbarschaft der Stadt Rijeka umrahmt von den Buchten Martinscica und Bakar. Unsere Halbinsel von Kostrena ist ungefähr 10 Km lang und fällt sanft in Richtung Meeresküste. In der ganzen Länge finden sich wundervolle Strände vor, die im Sommer von Tausenden von Badegästen besucht werden. Die bekanntesten und die am meist besuchtesten sind die Strände in der Bucht von Zurkovo, dann Smokvino, Svezanj, Spuzvina, Podrazica, Nova voda und Perilo.

Kostrena besteht aus zwanzig Siedlungen, von denen die meisten ihren Namen verschiedenen Familien verdanken. Heute sind die Siedlungen mit den meisten Einwohnern Vrh Martinscica, Glavani, Hl. Lucia, Rozmanici und Paveki.

Die karakteristische Karstlandschaft mit mediteranen Pflanzen und bekannten Steinmauern sowie dem milden Klima, das manchmal vor starken Anläufen des Nordwindes Bora nachgibt, sind die Merkmale dieser Gegend.

Im Element des Meeres zeichnet sich das ganze Leben von Kostrena und seiner Einwohner ab, hieraus entspringt auch die grundsätzliche Bestimmung und die ist, seitdem Kostrena geschichtlich vermerkt worden, natürlich die Seefahrt. Kostrena hatte in der ganzen Welt berühmte Seefahrtskapitäne, so daß als Beispiel angeführt werden kann, daß der Kapitän Pavao Randic als erster den Suezkanal nach seiner Eröffnung durchfahren hat. Erazmo Bernard Ticac war als Hauptprojektant bei dem Bau des ersten Handelsschiffes mit Nuklearantrieb "Savanah" verantwortlich. Ruhm und Mut bewies auch Kuzma Franelic bei der Bergung von Schiffbrüchigen der "Titanic". Neben den bekannten und sehr geschätzten Schiffswerften hatten in der zweiten Hälfte des 19. 

Jahrhunderts die Schiffseigner aus Kostrena Hl. Barbara 20 Schiffe und an 48 Schiffen Anteile, während die Schiffseigner aus Kostrena Hl. Lucia 13 Schiffe und Anteile an 31 Schiffen besaßen. Leider sind in dieser Zeit auch über 200 Seeleute aus Kostrena im Meer ertrunken.

Kostrena hegt auch seine Kultur und das Gesellschaftsleben und organisiert Veranstaltungen Der Herbst in Kostrena, Der Frühling in Kostrena, Sommerveranstaltungen, Tage der Gemeinde sowie im Winter, wo der Karneval in der Volkslesehalle und die Karnevalgruppe Spazicari, die jedes Jahr Kostrena beim Internationalen Karneval in Rijeka vertretet, bekannt sind.

Heute sind eine ganze Anzahl von Vereinen in Kostrena aktiv, deren Aktivität sich ans Meer bindet und die auch in internationalen Ausmaßen bedeutende Erfolge verbuchen. Die bekanntesten Vereine, auch international, sind JK Galeb, KPA Kostrena, sowie SRD Kostrena, der älteste Verein auf diesem Gebiet. Die Bewohner von Kostrena sind auch auf Ihren Fußballverein NK Pomorac stolz.

Archäologisches Erbe von Kostrena

Auf den höchsten Anhöhen oberhalb der Ansiedlung der Gemeinde Kostrena liegen die prähistorischen Forts Solin und Sopalj. Die Erhebung Solin mit den Überresten des archäologischen Standorts befindet sich am nordwestlichen Rand von Kostrena, oberhalb der tiefen Bucht Martinšćica und des Tals Sušačka draga. Die ausgezeichnete Position von welcher sich eine Panoramaaussicht auf die östlichen Teile der Stadt Rijeka eröffnet, war bereits Ende der jüngeren Steinzeit besetzt, mit dauerhafter Ansiedlung während der Kupferzeit (während des vierten und dritten Jahrtausends vor Christus).

Höhlen und Gruben von Kostrena

Unter der steinernen Oberfläche und unter den Füssen zahlreicher Besucher und Einheimischer von Kostrena befindet sich eine geheimnisvolle unterirdische Welt. Zahlreiche kalte Unterseequellen, Trinkwasserquellen unterhalb der Meeresoberfläche, lassen die vielen Öffnungen im Untergrund erahnen durch welche das Trinkwasser aus dem Hinterland seinen Weg zur Meeresküste findet. Auf seinem Weg zu den Quellen passiert das Trinkwasser größere Spalten und Räume, welche durch unterirdische Kanäle mit der Oberfläche verbunden sind.